Microsoft-Geschäftsbericht: Software-Absatz und Abo-Dienste kompensieren schwächelnde Hardware-Verkaufszahlen

Microsoft hat den Geschäftsbericht für den Zeitraum Januar 2019 bis März 2019 vorgelegt. Die Umsätze im Gaming-Bereich stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 2,363 Mrd. Dollar. Der gestiegene Xbox-Software-Absatz konnte schwächelnde Hardware-Verkaufszahlen kompensieren. Die Einnahmen der Sparte Xbox Software und Services stieg um 12 Prozent – hauptsächlich durch die Monetarisierung von Third-Party-Spielen (Nicht-Microsoft-Spiele) und steigende Abonnentenzahlen; höchstwahrscheinlich ist der Xbox Game Pass gemeint. Die Anzahl der „monatlich aktiven Nutzer“ von Xbox Live stieg um sieben Prozent auf 63 Millionen (Vorjahr: 59 Millionen). Genauere Angaben machte das Unternehmen nicht.

Das Xbox-Geschäft gehört zur Unternehmenssparte „More Personal Computing“. Diese Microsoft-Abteilung erzielte einen Umsatz von 10,68 Mrd. Dollar (+8%). Der Gesamtumsatz des Unternehmens lag bei 30,571 Mrd. Dollar (+14%). Der Nettogewinn betrug 8,809 Mrd. Dollar. Das Zugpferd war abermals das Cloud-Geschäft (Azure).

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