MudRunner 2: Off-Road-Simulation geht mit Schnee, Fahrzeug-Anpassung und größeren Karten in die nächste Runde

Noch in diesem Jahr soll MudRunner 2 für PC und nicht näher benannte Konsolen erscheinen. Wie im Vorgänger wird man Transportaufträge unterschiedlichster (sperriger) Güter mit seinen All-Terrain-Fahrzeugen annehmen können und muss dabei schwieriges Gelände bezwingen. Dabei wird man neue Güter transportieren und für neue Unternehmen arbeiten können. Laut Publisher Focus Home Interactive darf man in der Off-Road-Simulation sein eigenes Transportimperium auf- und ausbauen.

Eine große Neuerung im Vergleich zum ersten Teil der Schlammschlacht wird die Garage bzw. die Werkstatt sein. Dort kann man seine Fahrzeuge betrachten und ausführlich anpassen. Stoßfänger, Auspuff, Lichtanlage und viele weitere Bestandteile des Fahrzeugs können verändert werden, sofern man die entsprechenden Teile besitzt. Manche Elemente verändern lediglich das Aussehen, andere Teile beeinflussen zugleich das Fahrverhalten der Vehikel.

Die Spielwelt wird deutlich größer als beim Vorgänger ausfallen. Insgesamt soll es drei Karten geben, die durch Gateways miteinander verbunden sind. Man kann somit auch Transportaufträge zwischen den Karten durchführen. Die einzelnen Areale sollen viermal so groß wie die Gebiete aus dem ersten Teil sein. Die Karte ist zunächst nicht aufgedeckt, sie muss also erkundet werden. Hierbei können die „Watchpoints“ nützlich sein, die einen Teil der Umgebung aufdecken, sofern man sie erreicht. Die Entwickler möchten, dass die Spieler mit ihren Fahrzeugen die Areale erkunden und erst danach die Lieferaufträge annehmen. Außerdem wird man „versteckte Schätze“, Upgrades für die Fahrzeuge und kleine „Events“ (z. B. NPC-Fahrzeuge stecken fest) auf den Karten finden können.

Während man im ersten Teil hauptsächlich durch Matsch, Schlamm und Flüsse gefahren ist, darf man im Nachfolger seine Fahrkünste auf Schnee und Eis (Alaska-Karte) beweisen. Hierfür haben die Entwickler das bisherige Physiksystem angepasst, damit Schnee simuliert werden kann. Einen Schneeausflug sollte man ohne Add-ons oder Änderungen am Fahrzeug jedoch nicht unternehmen. Apropos Physik-Engine: Generell soll die Interaktion zwischen den Rädern und den unterschiedlichen Untergrundarten verbessert werden. Darüber hinaus können diesmal verschiedene Teile des Fahrzeugs beschädigt werden, wodurch manche Funktionen eingeschränkt werden. An der Tiefe der Simulation rund um Gewicht des Fahrzeugs plus Ladung, Geschwindigkeit, Treibstoffverbrauch, Fahrtrichtung, Antriebsart etc. sollen keine Veränderungen oder Vereinfachungen vorgenommen werden. Die Cockpit-Sicht mit Armaturen ist ebenfalls wieder vorhanden.

Das Forschrittssystem in MudRunner 2 wird alle Karten umspannen. Generell wird man neue Auftragstypen, Fahrzeuge, Add-ons und Anpassungsoptionen im Spielverlauf freischalten können. Ein kooperativer Mehrspieler-Modus für bis zu vier Spieler ist abermals geplant. Etwaige Mitspieler sollen sich einfach einer Solo-Partie anschließen und dann beispielsweise buchstäblich den Karren aus dem Dreck ziehen können.

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