DiRT 5: Bildqualität, Auflösung und Leistung (fps) auf PlayStation 5 und Xbox Series X im Vergleich

Nach der Technik-Analyse von Assassin’s Creed Valhalla (wir berichteten) hat sich Digital Foundry die „Next-Generation-Versionen“ von DiRT 5 genauer angeschaut. Das Offroad-Rennspiel von Codemasters bietet drei Modi: Image Quality (Bildqualität), Resolution (Auflösung) und Performance (Leistung).

Wählt man „Image Quality“, so läuft das Spiel mit mehr Umgebungsdetails, besseren Schatten und größerer Sichtweite. Es läuft auf PS5 und Xbox Series X mit einer dynamischen Auflösung zwischen 1440p bis 4k, wobei 4k das Ziel ist. PS5 und Xbox Series X schaffen fast dauerhaft die 60 fps. Die fps-Rate der PS5-Version ist generell etwas höher und auch die Textur-Filterung ist etwas besser als auf der Microsoft-Konsole. Auf beiden Konsolen ist jedoch Tearing (das Bild zerreißt) zu erkennen, wobei die Xbox dank VRR (Variable Refresh Rate) die Nase vorn hat. Auf der Series S läuft das Spiel maximal in 1440p, aber meistens in 1080p oder darunter.

Im Auflösungsmodus ist 4K das Ziel und PS5 sowie Xbox Series X erreichen dieses Ziel meistens. Einige Grafikdetails wie Umgebungsverdeckung, Schatten etc. sind aber niedriger als im „Image-Quality-Modus“. Auf der Series S wird meist 1080p erreicht. Die Grasdarstellung wurde auf der Series S z.B. weiter reduziert.

Im Performance-Modus soll die Bildwiederholrate priorisiert werden. Das Ziel ist 120 fps (oder Hz) mit dynamischer Auflösungsanpassung. Daher bewegt sich die Auflösung auf der PS5 und der Xbox Series X im Durchschnitt zwischen 900p und 1440p – auf der Series S bei 570p. Die Grafikqualität ist in diesem Modus auf der PS5 deutlich höher als auf der Xbox Series X, was aber sehr wahrscheinlich ein Bug ist, da auf der Microsoft-Konsole die Fahrzeug- und Umgebungsqualität im Vergleich stark abfällt (siehe 9:30 Min. im Video). Im Großen und Ganzen würden PS5 und Xbox Series X die 120 fps halten, aber dank VRR würde es sich auf der Xbox Series X am besten anfühlen. Auf der Sony-Konsolen gibt es auf manchen Strecken spürbare Performance-Einbrüche, die wir in Testfahrten auf der PS5 ebenfalls erlebt haben.

Last but not least entdeckte Digital Foundry einen Bug auf der PS5, der das Spiel ohne HDR-Darstellung deutlich zu dunkel macht. Die Entwickler sollen bereits am Ball sein.

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