Verkaufscharts USA – Oktober 2020: FIFA 21, Madden NFL 21 und Watch Dogs: Legion führen; Nintendo weiter stark

Knapp 3,8 Mrd. Dollar haben die US-Amerikaner im Oktober 2020 für Computer- und Videospiele, Zubehör und Konsolen-Hardware ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Ausgaben um 14 Prozent. Mobilgeräte, Abonnements, Hardware und Zubehör gehörten zu den größten Wachstumssegmenten. Die Daten stammen von den Marktforschern der NPD Group via Mat Piscatella, Venturebeat und Resetera. Im bisherigen Jahresverlauf beliefen sich die Ausgaben auf 37,5 Mrd. Dollar, knapp 20 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2019.

FIFA 21 war das meistverkaufte Spiel des Monats – und es ist zugleich das erste Spiel aus der FIFA-Reihe, das den ersten Platz der monatlichen Verkaufscharts in den USA erobert hat. Watch Dogs: Legion debütierte auf dem dritten Platz, obwohl es nur wenige Tage im Handel verfügbar war. NHL 21 sicherte sich den vierten Platz. Die Umsätze des Eishockeyspiels im Einführungsmonat waren die höchsten für ein NHL-Spiel seit NHL 16 im September 2015. Mario Kart Live: Home Circuit liegt auf dem fünften Platz und war das meistverkaufte Spiel des Monats auf der Switch. Marvel’s Avengers, der Spitzenreiter aus dem September, stürzt auf den 14. Platz. Auch für NBA 2K21 (von 5 auf 13) und Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 (von 4 auf 18) ging es stark abwärts. Neun der 20 meistverkauften Titel des Monats Oktober wurden von Nintendo veröffentlicht.

Die meistverkaufte Konsole im Oktober 2020 war die Nintendo Switch (wir berichteten). Es wurden 735.926 Konsolen (Switch + Switch Lite) verkauft. Der zweitbeste Oktober-Wert aller Zeiten. Nur die Wii lag im Oktober 2008 mit 807.000 Verkäufen höher. Die Switch ist seit 23 aufeinander folgenden Monaten die meistverkaufte Videospielkonsole in den USA – jeweils dauerhaft vor PlayStation 4 und Xbox One. Die seit Jahresbeginn erzielten Umsätze (in Dollar) der Switch sind die zweithöchsten aller Konsolen-Plattformen in der US-Geschichte und liegen nur hinter der Wii aus dem Jahr 2008.

Die Ausgaben für Konsolen-Hardware im Vergleich zum Vorjahr stieg um 41 Prozent auf 259 Mio. Dollar. Das Umsatzwachstum bei der Switch glich Rückgänge bei den anderen beiden Plattformen aus. Seit Jahresbeginn beliefen sich die Hardware-Ausgaben auf insgesamt 2,5 Mrd. Dollar (23 Prozent mehr als vor einem Jahr).

Für Accessories und Zubehör wurde im Oktober ca. 148 Mio. Dollar ausgegeben, 23 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Ausgaben für Gamepads erreichten einen neuen Verkaufsrekord. Der Xbox Elite Series 2 Wireless Controller war das meistverkaufte Gamepad im Oktober (Dollar-Verkäufe). Seit Jahresbeginn sind die Ausgaben um 25 Prozent auf einen Rekordbetrag von 1,8 Mrd. gestiegen.

Top 20: Software-Verkaufscharts in den USA im Oktober 2020 (7. Oktober bis 1. November)
(Verkäufe von physischen und digitalen Spiele-Vollversionen von Publishern im Digital Leader Panel inkl. Steam (PC); geordnet nach Dollar-Umsätzen; Nintendo nennt beispielsweise keine Zahlen von Digitalverkäufen und Activision Blizzard keine Verkaufszahlen auf PC via Battle.net; Mikrotransaktionen, Abos, Season-Pässe und andere Ingame-Käufe werden nicht erfasst)

  • FIFA 21
  • Madden NFL 21
  • Watch Dogs: Legion
  • NHL 21
  • Mario Kart Live: Home Circuit
  • Super Mario 3D All-Stars*
  • Animal Crossing: New Horizons*
  • Star Wars: Squadrons
  • Call of Duty: Modern Warfare
  • Crash Bandicoot 4: It’s About Time 
  • Mario Kart 8: Deluxe*
  • Ghost of Tsushima
  • NBA 2K21*
  • Marvel’s Avengers
  • Super Smash Bros. Ultimate*
  • Ring Fit Adventure
  • The Legend of Zelda: Breath of the Wild*
  • Tony Hawk’s Pro Skater 1+2
  • Super Mario Party*
  • New Super Mario Bros. U Deluxe*
    * = (ohne Digitalverkäufe)

  • Die Bestseller des bisherigen Jahres 2020

  • Call of Duty: Modern Warfare
  • Animal Crossing: New Horizons* 
  • Madden NFL 21
  • The Last of Us: Part 2
  • Ghost of Tsushima
  • Final Fantasy 7: Remake
  • Marvel’s Avengers
  • Super Mario 3D All-Stars*
  • Mario Kart 8: Deluxe*
  • DragonBall Z: Kakarot
    * = (ohne Digitalverkäufe)