Assassin’s Creed Valhalla: Unzufriedenheit über Mikrotransaktionen und Spielzustand steigt

Die Spieler von Assassin’s Creed Valhalla äußern vermehrt ihre Unzufriedenheit über den Status des Spiels bzw. über die von Ubisoft gesetzten Prioritäten bei den Post-Launch-Inhalten. In einem vielfach geteilten und unterstützten Reddit-Beitrag (über 4.500 Upvotes) wird zum Ausdruck gebracht, dass mittlerweile neun kostenpflichtige Rüstungssets mit Werten im Ingame-Shop erhältlich wären (so viele Rüstungssets wie im Hauptspiel), während die Entwickler es nicht schaffen würden, bestehende Bugs, Questfehler usw. zu beheben – sowohl beim Hauptspiel als auch beim ersten saisonalen Event. Es wurden zwar schon Patches veröffentlicht, aber viele Fehler würden noch immer bestehen und mit dem letzte Update ist wohl ein neuer Bug ins Spiel bekommen, der für Probleme mit der Lippensynchronität des Gesagten in Dialogen sorgen würde.

Die Diskrepanz zwischen neuen Mikrotransaktionen im Ingame-Shop und der Vernachlässigung der Spielverbesserung bzw. der Optimierung des Grundspiels werden also angeprangert – zusammen mit der Tatsache, dass die Rüstungssets im Shop „ein schneller Weg“ sind, um den eigenen Charakter gegen Echtgeld-Einsatz zu verbessern, anstatt längere Zeit spielen zu müssen, um die „normalen Sets“ zu erhalten. Es wird außerdem kritisiert, dass einige Features fehlen würden, die andere Assassin’s-Creed-Valhalla-Spiele bieten würden (Transmog, New-Game-Plus etc.). Ubisoft hatte zwar kostenlose Inhalte für alle Besitzer des Hauptspiels angekündigt, blieb aber auf lange Sicht wenig konkret, womit noch zu rechnen sei. Lediglich die kostenpflichtigen DLCs wurden ausführlicher vorgestellt.

In dem Zusammenhang wird auf Reddit ein Vergleich zu Mittelerde: Schatten des Krieges gezogen, das als Einzelspieler-Titel auch Lootboxen enthielt und deswegen vielfach kritisiert wurde. Aber die Monetarisierung von Assassin’s Creed Origins, Odyssey und Valhalla sei wesentlich aggressiver, auch wenn die besagten Ingame-Shop-Pakete erst mit der Zeit angeboten wurden und nicht gleich zum Verkaufsstart des Spiels. So wurden kaufbare XP-Boosts in AC Valhalla erst Mitte Dezember eingefügt – knapp fünf Wochen nach dem Verkaufsstart des Titels.

Bildmaterial aus dem Ingame-Store:
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